Update 10 für SAND: Raiders of Sophie ist live und bringt eine Mechanik, die aggressive Trampler-Jäger zum Freiwild macht.
Wer in einer Expedition genug gegnerische Trampler zerlegt, bekommt den neuen Status "Threat" und leuchtet damit für jeden anderen Spieler in der Session auf.
Der "Threat"-Status: Ab wann ihr zum Ziel werdet
Zerstört eine Crew in einer einzigen Expedition eine festgelegte Zahl fremder Trampler, markiert das Spiel sie als "Threat". Gedacht ist das gegen Spieler, die eine ganze Session lang von Trampler zu Trampler pflügen und nie extrahieren.
Die Schwelle hängt von der Gruppengröße ab:
- Solo-Expeditionen: 2 zerstörte Trampler
- Duo, Small Crews und Large Crews: 3 zerstörte Trampler
Hat das Team zwischendurch selbst Trampler gekapert, tragen alle diese Trampler die Markierung ebenfalls. Sichtbar ist der Status für jeden anderen Spieler in derselben Session, die markierten Trampler stechen also für die halbe Karte heraus.
So werdet ihr den Status wieder los
- Alle Trampler verlieren, die zu dieser Crew gehören
- Extrahieren
- Das Funkgerät im Rathaus benutzen
Matchmaking: Neulinge bleiben erst mal unter sich
Die ersten Matches nach dem Einstieg setzen neue Spieler jetzt gezielt mit anderen neuen Spielern zusammen. Das soll den Start abfedern, bei dem Frischlinge bisher direkt auf eingespielte Crews mit voll ausgebauten Tramplern treffen konnten. Schon Update 8 und 9 hatten am Matchmaking und am Trampler-Kampf geschraubt.
Meldungen bekommen eine Nummer
Nach dem Melden eines Spielers zeigt das Spiel jetzt eine Report-Nummer an. Damit könnt ihr über Discord oder den Customer Care zusätzliche Infos zu einem Fall nachreichen. Ergebnisse einer Meldung gibt das Studio weiterhin nicht heraus.
Was Update 10 repariert
Der wichtigste Fix betrifft die Voyage-Server. Einer der Hauptgründe, warum sie mit der Zeit abgestürzt sind, ist behoben: Bestimmte Spielobjekte und Collider hatten Speicherverbrauch und Last auf der Physik-Engine immer weiter hochgetrieben.
Dazu kommt eine Reihe kleinerer Fehlerbehebungen:
- Der Munitionstyp ließ sich im Outlaw-Steuerschema nicht wechseln, solange die Waffe nicht voll geladen war
- Die Kamera wurde beim Bedienen von Turret oder Kontrollpanel unbrauchbar, wenn vorher ein Orbital Strike genutzt wurde. Trat bei aktiviertem Smuggler-Waffenhandling auf
- Uncommon Ammo ließ sich nicht in die Slots des Experimental 80 mm Turret laden
- Geladene Munition verschwand, nachdem ein Turret mit vollem Inventar-Slot eingepackt wurde
- Low Heat 40 mm Turret Ammo ließ sich nicht extrahieren
- Fallschaden wurde beim Wiedereinstieg nach einem Verbindungsabbruch fälschlich angerechnet
- Kurzer Freeze beim Schließen der Spielerliste
Bekannte Probleme
Hologryph listet für Update 10 elf offene Baustellen:
- Grafikfehler und Artefakte auf Intel-GPUs
- Der Charakter kommt nicht in die Expedition, wenn die Einladung vor dem Hintergrund des Tutorial-Popups angenommen wurde
- Items werden teils im Körper des Charakters angezeigt
- Große Items schweben um den Charakter herum
- Der Charakter nimmt keinen Nahkampfschaden, während er ein Turret oder das Steuerrad bedient
- Kugeln gehen durch den Charakter auf einem tempo-geboosteten Trampler
- Die Shotgun macht auf kurze Distanz womöglich keinen Schaden
- Ironclads lassen sich mehrfach auslösen, indem man den Triggerbereich erneut betritt
- Blueprints lassen sich nicht löschen
- Der Charakter wird in manchen Fällen verdeckt dargestellt
- Die Charakterhände sind "kaputt", wenn er Energy Rods trägt
Kurz gefragt
Ab wie vielen Trampler-Kills werde ich zum "Threat"?
Solo ab zwei zerstörten Tramplern, in Duo und allen Crew-Größen ab drei.
Wie werde ich den Status wieder los?
Durch Extrahieren, durch den Verlust aller zugehörigen Trampler oder über das Funkgerät im Rathaus.
Bringt Update 10 etwas für die Server-Stabilität?
Ja. Ein Hauptgrund für die mit der Zeit abstürzenden Voyage-Server ist behoben.
Getestet wird der neue Status jetzt auf den Dünen. Wer schon eine Runde als markierte Bedrohung hinter sich hat, kann seine Eindrücke im Steam-Forum und auf dem Discord des Spiels loswerden.