Was Joe Brammer beim Gamescom-Interview verraten hat
Insider Gaming hat sich auf der Gamescom mit Mark Pinney (CFO und Senior Game Director) und Joe Brammer (CEO und Executive Producer) von BULKHEAD getroffen. Das Studio steckt gerade mitten in der heißen Phase vor dem Early-Access-Start von WARDOGS am 10. September 2026, direkt im Anschluss an eine geschlossene Beta, die bereits für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt hat, unter anderem durch Streams von Content Creator TheBurntPeanut.
Im Gespräch ging es um Monetarisierung, sinkende Spielerzahlen und die Frage, was nach dem Early-Access-Start eigentlich passiert. Genau dabei ließ Brammer eine Aussage fallen, die aufhorchen lässt: BULKHEAD arbeitet intern bereits an einem spielbaren Prototyp für PvE-Inhalte, den das Studio bislang bewusst nicht auf der öffentlichen Roadmap führt. Nach eigener Aussage ist der Prototyp technisch noch "jank", also grob und unfertig, aber schon jetzt komplett durchspielbar.
Extraction-Idee: Loot raus, Account rein, King of the Hill nutzen
Brammer vermeidet bewusst das Wort Extraction-Shooter für WARDOGS als Ganzes. Konkret wurde er trotzdem: Denkbar sei ein eigener Extraction-Modus, in dem Spieler Loot einsammeln, der anschließend fest im persönlichen WARDOGS-Konto landet und dann im bereits bestehenden King-of-the-Hill-Modus eingesetzt werden kann.
Nach den Maßstäben eines klassischen Extraction-Shooters mit festen Wipe-Zyklen und dauerhaftem Gear-Verlust wäre das noch kein waschechter Genre-Vertreter, eher ein Loot-Transfer-System zwischen zwei Modi desselben Spiels. Für BULKHEAD ist das trotzdem ein Baustein einer größeren Idee: WARDOGS soll langfristig über ein einziges, persistentes Spielerkonto wachsen, auf das über die Jahre neue DLC-Modi aufgesetzt werden.
Warum PvE-Wünsche kaum ein Live-Service-Shooter mehr ignorieren kann
Kaum ein aktueller Multiplayer-Shooter kommt inzwischen ohne die Frage nach PvE-Inhalten aus. Insider Gaming verweist im Interview explizit auf ARC Raiders als Beispiel: Der Extraction-Titel kämpft laut dem Bericht spürbar mit einer Community, die lautstark mehr PvE-Umfang fordert, obwohl das Spiel im PvP-fokussierten Kern gut läuft.
Für WARDOGS bedeutet das: Selbst ein Studio, das sein Spiel klar als PvP-Shooter positioniert, kommt an der Frage offenbar nicht vorbei. Ob BULKHEAD den Extraction-Prototyp jemals tatsächlich veröffentlicht, bleibt trotzdem offen. Aktuell handelt es sich um eine von mehreren Ideen für die Zeit nach dem Early-Access-Start, nicht um eine feste Zusage.
Ausblick: Erstmal Early Access, DLC-Pläne bleiben Zukunftsmusik
Bis zum 10. September 2026 steht bei BULKHEAD erstmal der Early-Access-Start von WARDOGS im Fokus. Ein Termin für den möglichen Extraction-Modus existiert nicht, ebenso wenig eine offizielle Bestätigung, dass er überhaupt kommt.
Sicher ist nur: Die Idee ist mehr als ein reines Gedankenspiel, ein funktionierender Prototyp läuft bereits intern. Ob daraus wirklich ein DLC-Modus wird, entscheidet sich frühestens Monate nach dem Early-Access-Start.
Mini-FAQ zu WARDOGS und dem möglichen Extraction-Modus
Wird WARDOGS ein Extraction-Shooter?
Nicht offiziell und nicht als Grundausrichtung. BULKHEAD spricht ausdrücklich nur über einen möglichen zusätzlichen Modus, nicht über eine Neuausrichtung des gesamten Spiels.
Wann startet WARDOGS in den Early Access?
Am 10. September 2026, direkt im Anschluss an die geschlossene Beta-Phase.
Existiert der Extraction-Modus schon spielbar?
Laut Joe Brammer ja, allerdings nur als interner, technisch noch unfertiger Prototyp, nicht als veröffentlichungsreifer Modus.
Was haltet ihr von der Idee eines WARDOGS-Extraction-Modus? Schreibt es uns in die Kommentare!
Quelle: Insider Gaming