Psychoghost Gaming, YouTuber und langjähriger Begleiter der Entwicklung, hat das neunte Dev Update zu Beautiful Light zusammengefasst und zeigt darin unter anderem eine neue, spielbare Anomalie namens Vendigo.

Neben frischem Monster-Material gibt es auch bei Waffen, Ausrüstung und PvP-Balancing sichtbare Fortschritte, während Entwicklerstudio Deep Worlds weiterhin an einem Early-Access-Start im Dezember 2026 festhält.

Vendigo: Die neue Anomalie klettert, jagt und sieht im Dunkeln

Der Vendigo ist die neueste spielbare Anomalie in Beautiful Light. Das Studio feilt aktuell an der Bewegung des Monsters, das Wände und Bäume hochklettern und sich seitwärts sowie kopfüber fortbewegen kann. Die Kamera des Spielers, der den Vendigo steuert, bleibt dabei immer aufrecht, damit die ungewöhnlichen Klettermanöver nicht für Desorientierung sorgen.

Vom Kampfstil her wirkt der Vendigo weniger wie ein Tank-Monster und mehr wie ein Hit-and-Run-Jäger: schnell, wendig, und nach ein paar Treffern schon wieder auf der Flucht. Wer bei den gezeigten Clips an den Hunter aus Left 4 Dead denken musste, liegt damit nicht falsch. Eingebaute Nachtsicht macht ihn zusätzlich zur Bedrohung in dunklen Bereichen, auch wenn noch offen ist, wie er auf direktes Licht wie Taschenlampen reagiert.

Für Beautiful Light bleibt das spielbare Monster-Konzept das zentrale Alleinstellungsmerkmal: Statt der reinen PvP-Pattsituation, wie sie viele Extraction-Shooter kennen, sorgen spielergesteuerte Anomalien für einen dritten, unberechenbaren Faktor im Raid.

Reaver-Animationen, ein zäher Ravager und ein rätselhaftes Psy-Wesen

Neben dem Vendigo hat auch die reguläre KI, die Reaver, neue Animationen bekommen: für Herumstehen, Erkunden, Verfolgen und Angreifen. Die Elite-Variante wirkt dabei mit heraushängenden Fleischtentakeln deutlich bedrohlicher als die Basisversion.

Ebenfalls gezeigt wurde der bereits bekannte Ravager, ein tankartiges Monster mit einer Schwachstelle im Herzbereich. Neu ist dagegen ein bislang unbenanntes Wesen mit dem internen Namen "Psy Creature": Ein Kreischen soll offenbar andere Anomalien alarmieren, wobei die Mundregion beim Schrei als Schwachstelle sichtbar wird. Ob dahinter eine Art Mind-Control-Mechanik steckt, ist noch unklar.

Sound-Atmosphäre wirkt runder, Nachtkämpfe werfen Fragen auf

Im Vergleich zu frühen Testversionen wirkt die Klangkulisse von Beautiful Light inzwischen deutlich einheitlicher statt wie einzelne, lose zusammengesetzte Elemente. Offen bleibt, wie sich das bei Nachtmatches auswirkt: Ohne Nachtsichtgeräte brauchen Spieler eine Taschenlampe, die sie im Gegenzug für Anomalien und Gegner sichtbar macht.

Neue Waffe Kord und ein überarbeitetes Magazin-System

Bei den Waffen bringt das Update vor allem den Revolver Kord neu ins Spiel, dessen korrekte Aussprache selbst der YouTuber nicht eindeutig klären konnte. Klassiker wie das SKS-Marksman-Gewehr bekommen zusätzlich eine neue Inspect-Animation.

Praktischer für den Spielalltag dürfte das neue Magazin-System sein: Statt einzelne Patronen mühsam nachzuladen, lassen sich Magazine jetzt direkt kombinieren. Eine Farbcodierung, rot für leer, orange oder gelb für wenig Munition, zeigt auf einen Blick, welches Magazin als Nächstes dran ist.

Gasmasken, zerschossene Helme und ein neues Rucksack-Modul-System

Bei der Ausrüstung fällt zuerst die Gasmaske auf. Ihr Design wirkt zwar stimmig, müsste laut Community-Feedback aber realistischerweise auch die Ohren abdecken. Deutlich mehr Feedback-Wert hat dagegen eine neue Helm-Mechanik: Treffer können den Helm des Gegners regelrecht wegschießen, ein sichtbares Zeichen dafür, dass Kopftreffer jetzt tödlich sind.

Dazu kommt ein Lockpicking-System für verschlossene Türen sowie ein neues Rucksack-Modul-System, mit dem sich Slots, Holster und weitere Erweiterungen individuell anpassen lassen. Auch das Hacking-Minispiel wurde überarbeitet und erinnert jetzt an ein Worträtsel, bei dem richtig platzierte Buchstaben angezeigt werden. Der bisherige, farbbasierte Scanner wurde zugunsten einer einfacheren Anzeige ersetzt, die neuen Spielern klarer zeigt, in welche Richtung und auf welches Stockwerk es als Nächstes geht.

Erste PvP-Clips zeigen Helikopter-Extraction und ausbalanciertes TTK

Aus frühen Playtests gibt es auch erste PvP-Rohschnitte zu sehen, darunter eine Extraction per Helikopter. Insgesamt wirkt die Time-to-Kill in Beautiful Light bislang weder zu schnell (Helme können einen sofortigen Kopfschuss-Kill verhindern) noch zu langsam: Gegner wirken nicht wie reine Kugelschwämme, was gerade bei Gefechten gegen mehrere Gegner gleichzeitig entscheidend ist.

Einen kurzen Blick auf neue Level-Art gab es ebenfalls, ausführlicher wird es dazu aber vermutlich erst in einem der nächsten Updates. Ein Release-Termin steht weiterhin im Dezember 2026 im Raum.

Wann erscheint Beautiful Light?

Laut aktuellem Stand soll der Early-Access-Start im Dezember 2026 erfolgen. Ein fixes Datum hat Entwicklerstudio Deep Worlds SA bislang nicht genannt.

Wer entwickelt Beautiful Light?

Das unabhängige Studio Deep Worlds SA.

Was ist der Vendigo in Beautiful Light?

Der Vendigo ist die neueste spielbare Anomalie: eine schnelle, wendige Kreatur mit Klettermanövern und eingebauter Nachtsicht, die eher auf Hit-and-Run statt auf pure Stärke setzt.

Welche der bisher gezeigten Anomalien gefällt euch besser: der neue Vendigo oder der Juggernaut aus einem früheren Update? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.