Antediluvian Interactive hat die kostenlose Steam-Demo zu Expedition: Into Darkness veröffentlicht und lässt damit ab sofort jeden in die finsteren Ruinen des mittelalterlichen Dungeon-Extraction-Loots blicken.
Zwei komplette Maps, Koop für bis zu vier Spieler und waschechtes Permadeath stehen bereit, ganz überzeugt ist die Community davon aber noch nicht.
Was euch in der Demo erwartet
Die Demo ist keine abgespeckte Werbe-Version, sondern laut den Entwicklern eine vollständige Vorschau auf das spätere Hauptspiel. Enthalten sind alle Mechaniken und Inhalte, die auch im fertigen Spiel stecken sollen, damit ihr euch von Anfang an ein echtes Bild machen könnt. Zwei riesige Karten stehen zur Auswahl, die ihr solo oder gemeinsam mit bis zu vier Freunden erkundet.
Das Ziel bleibt in jeder Runde gleich: verbotenes Wissen und Reichtümer aus den Ruinen bergen und lebend wieder herauskommen. Auf der Festplatte braucht die Demo rund 20 GB Platz, ein Ryzen 5 3600X und eine Radeon RX 580 reichen laut Systemanforderungen für den Einstieg.
Waffen aus Einzelteilen zusammenbauen
Statt fertiger Ausrüstung aus dem Shop baut ihr euer komplettes Arsenal selbst zusammen. Schwerter, Streitkolben, Äxte, Stangenwaffen, Speere, Bögen und Armbrüste lassen sich aus einzelnen Bauteilen kombinieren, dazu kommen Material, Färbung und Livree für den passenden Look. In einem Community-Feedback zur Demo wurde bereits vorgeschlagen, dass einzelne Bauteile künftig auch unterschiedliche Werte für Schutz, Mobilität oder Fertigkeiten mitbringen sollten, aktuell unterscheidet sich vor allem die Optik.
Sterbt ihr, ist der Loot für immer weg
Wer in den Ruinen stirbt, verliert seinen Charakter und die komplette Ausrüstung dauerhaft. Nur wer es lebend zurück an die Oberfläche schafft, behält seine Beute, alles im Basislager gelagerte Material bleibt dagegen sicher, egal was in der nächsten Runde passiert. Aus den geborgenen Ressourcen lässt sich das Basislager anschließend Stück für Stück ausbauen und für die nächste Expedition aufrüsten.
Ein Pakt mit dunklen Göttern hat seinen Preis
Wer noch mehr Macht will, kann sich jenseits des Empyreums mit dunklen Göttern einlassen und dafür verbotene Kräfte erhalten. Der Haken dabei: Jede dieser Abmachungen kostet etwas, das Spiel verrät bislang nicht genau, was. Passend zum düsteren Ton warnen die Entwickler selbst vor Blut, Gewalt und Verstümmelung im Spiel.
Wie kommt die Demo bei der Community an?
Seit dem Release-Tag sammeln sich bereits über 140 Nutzerreviews auf Steam, das Gesamtbild fällt gemischt aus.
Positive Stimmen heben hervor:
- Das modulare Waffen- und Rüstungssystem kommt gut an, mehrere Spieler vergleichen den Bau-Ansatz mit dem Crafting aus Escape from Tarkov
- Content-Creator wie Lord PeteyTV loben, wie durchdacht sich jede einzelne Waffe im Kampf anfühlt, vor allem im Koop mit Freunden
- Die Kombination aus Dungeon-Crawler und Extraction-Loot wird als frischer Ansatz im Genre wahrgenommen
Kritische Stimmen bemängeln:
- Die Loot-Balance wirkt noch unausgewogen, teils ist die Startausrüstung besser als das, was man später findet
- Die Gegner-KI reagiert zu geschlossen, sobald ein Gegner Alarm schlägt, merkt es scheinbar der ganze Raum gleichzeitig
- Es gibt kein Matchmaking, wer zu viert spielen will, muss sich die Gruppe selbst über Discord oder Freundesliste zusammenstellen
Macht in Zahlen: 56 Prozent der bisherigen 144 Reviews sind positiv, auf Steam macht das aktuell „Ausgeglichen".
Die wichtigsten Fragen zur Demo
Ist die Demo kostenlos?
Ja, sie steht unabhängig vom späteren Hauptspiel kostenlos auf Steam zum Download bereit.
Wann erscheint das Vollspiel?
Laut Steam-Shop-Seite ist Expedition: Into Darkness für das vierte Quartal 2026 angesetzt, ein festes Datum gibt es noch nicht.
Kann ich die Demo auch solo spielen?
Ja, ihr könnt allein losziehen oder euch mit bis zu vier Freunden zusammentun. Ein Matchmaking für Fremde bietet die Demo aktuell nicht.
Bis zum geplanten Release im vierten Quartal 2026 bleibt Antediluvian Interactive also noch etwas Zeit, an Gegner-KI und Loot-Balance zu schrauben. Wart ihr schon selbst in den Ruinen unterwegs? Schreibt uns eure Eindrücke in die Kommentare.
Quelle: Offizielle Steam-Seite der Demo